DAS DRECKIGE PROJEKT

POSTED IN archiv, lehre 28/07/2011

Das DIRTY PROJECT ist eine von Candy Lenk und Grit Koalick konzipierte Kooperation der Fakultäten Architektur und Multimediatechnik der TU Dresden (Lehrstuhl Raumgestaltung  und Lehrstuhl Mediengestaltung am Institut für Software und Multimediatechnik).

www.dreckigesprojekt.blogspot.com

 

Der große Erfolg des Computers als universelle Maschine, die heute sowohl künstlerische und wissenschaftliche Forschung, als auch weite Teile der Alltagskultur bestimmt, basiert auf der Fähigkeit des Computers mit Hilfe digitaler Codes, Medien in andere Medien zu verwandeln. Das was der Kunsthistoriker Clement Greenberg, ein Verfechter der autonomen Kunst (Art for Art’s Sake) und Verteidiger der Reinheit des Mediums (Media Purity) als unrein, weil vermischt mit anderen Medien bezeichnen würde, bildet genau betrachtet den Kern – das Wesen des Digitalen.

Do ‘em dirty!

Im Zentrum der Arbeit steht die Auseinandersetzung mit digitalen Medien und die Untersuchung ihrer Wechselwirkungen mit Raum. Raum – verstanden als offener Handlungsraum einerseits und technische Bedingung anderseits.

Im Sinne einer experimentellen Ideenarbeit tauchen die Studierenden ein in die „schmutzigen“ Grenzbereiche der Medien.

Klassisches Gestalten und räumliches Entwerfen bedeutet Entscheidungen zu treffen, die sich dauerhaft materialisieren. Was bedeutet aber die Gestaltung des virtuellen, ephemeren, immateriellen, schrankenlosen, beliebigen, störungsfreien Raums? In welcher Gestalt offenbaren sich materielle Begrenztheit des Raumes und unendliche Machbarkeit im Virtuellen? Wie formieren sich Grenzen zwischen Faktischem und Virtuellem? Was entsteht, wenn man sie zusammen bringt: virtuell erweiterter Raum? begrenzte digitale Beliebigkeit?


www.lehrstuhl-raumgestaltung.de

www.mg.inf.tu-dresden.de

www.visuranto.de


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